- 23.02.2026
Bundesparteitag der CDU 2026
Apothekerschaft zeigt Präsenz auf dem CDU-Bundesparteitag
Am Freitag und Samstag, den 20./21. Februar 2026, hat die CDU ihren Bundesparteitag in Stuttgart abgehalten. Beim Stand der Apothekerschaft schauten hochkarätige Politiker, Abgeordnete und Delegierte vorbei, um sich über die Lage der Apotheken zu informieren. Auch Bundesgesundheitsministerin Nina Warken schaute vorbei.
1.001 Delegierte, über 1.000 nationale und internationale Gäste. Der Andrang auf den CDU-Bundesparteitag in Stuttgart war immens, die Gespräche mit der Politik am gemeinsamen Stand der Apothekerschaft waren zielführend und brachten die Kernanliegen des Berufsstands auf den Punkt. „Neben der Forderung, die Erhöhung des Apothekenhonorars in die Tat umzusetzen, konnten wir auch gezielt Gespräche über die strukturelle Integrität der Apotheken vor Ort sowie den Missstand zwischen ausländischen Versendern sowie den Apotheken vor Ort mit den Politikern führen“, verdeutlichten Sprecher der LAK. Neben der Bundesgesundheitsministerin Nina Warken informierten sich unter anderem auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, Hessens Ministerpräsident Boris Rhein, Paul Ziemiak (Generalsekretär CDU NRW) sowie der Chef der Jungen Union, Johannes Winkel und der Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder, am Stand mit dem großen Apotheken-A. Die Gespräche verliefen konstruktiv und lösungsorientiert. Dabei war es besonders erfreulich, dass sich Politiker auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene gleichermaßen für die Belange der Apotheken interessierten. So konnten Themen gezielt bei Entscheidungsträgern platziert werden und sich intensiv über die Strukturen im Gesundheitswesen ausgetauscht werden.
Apothekerschaft wird gehört
In den Gesprächen konnten wir betonen, dass die wohnortnahe Apotheke ein unverzichtbarer Bestandteil des Gesundheitssystems ist und eine Honorarerhöhung notwendig ist, um ihre wirtschaftliche Basis zu sichern. Viele Politiker haben das offenkundig auch wirklich verstanden und es bleibt zu hoffen, dass sie diese Erkenntnis mit in weitere Verhandlungen rund um die geplante Apothekenreform nehmen. Wir halten fest: Apothekerinnen und Apotheker werden von der Politik gehört. Der Berufsstand ist laut genug, auf sich aufmerksam zu machen und Inhalte so zu verdeutlichen, dass Politiker und Delegierte sich aus eigenem Interesse heraus am Stand informieren wollten. So bringen wir unsere Expertise aktiv in den politischen Diskurs ein. Denn wer die Arzneimittelversorgung der Zukunft gestalten will, kommt an den Apotheken nicht vorbei.